Kambodscha

ist das Land mit der höchsten HIV-Infektionsrate in ganz Asien.

Wer weiß das? Wer nimmt Anteil an dem Schicksal von 100.000 AIDS-Waisen, die Mutter, Vater oder beide Eltern verloren haben? Viele von ihnen sind selbst HIV positiv oder sogar schon an AIDS erkrankt. In den Straßen der Hauptstadt Phnom Penh leben ca. 20.000 Kinder auf der Straße, weil sie niemanden haben, der sie versorgen kann.

Film Kambodscha Reise 2008
Erlebnisse, Ergebnisse und Erfolge
Reisetagebuch 2007

Weniger als 50 Cent am Tag

Das kleine Königreich zwischen Thailand, Laos und Vietnam ist fast zu einem vergessenen Land geworden, nachdem die Schreckensherrschaft der Roten Khmer vorbei war. Die Roten Khmer brachten zwischen 1975 und 1979 ca. 1,7 Millionen Landsleute um und töteten systematisch Lehrer, Ärzte und Studenten. Das Regime wurde zwar von Vietnam gestürzt, aber die Roten Khmer kämpften im Untergrund bis 1999 weiter. So wurde das Land durch den Bürgerkrieg wirtschaftlich völlig ruiniert. Noch heute leben 35 % der 14 Millionen Einwohner unter der Armutsgrenze von 50 Cent am Tag. Die medizinische Betreuung, vor allem auf dem Land, ist sehr schlecht.

Kostenlose Medikamente

Ann Kathrin Linsenhoff reiste 2007 erstmals nach Kambodscha, um mehrere Aids-Projekte für die Ann-Kathrin-Linsenhoff-UNICEF-Stiftung vorzubereiten, und fand desolate Zustände vor. Selbst das staatliche Kinderkrankenhaus in Phnom Penh war schlecht ausgestattet für die Versorgung der kleinen Patienten. Für dieses Kinderkrankenhaus wurden einige Sofortmaßnahmen beschlossen, die bereits umgesetzt sind, wie Ann Kathrin Linsenhoff bei ihrem zweiten Besuch im September 2008 feststellen konnte. Außerdem wird die medizinische Versorgung auf dem Land verbessert. In zwei Provinzen werden Krankenstationen nur für Kinder gebaut, wo HIV-positive Kinder regelmäßig untersucht werden und ihre lebenswichtigen Medikamente kostenlos bekommen.

Zukunft für Straßenkinder

Die Unwissenheit über HIV/AIDS ist in Kambodscha noch sehr groß und daher auch eine akute Gefahr für die Straßenkinder in Phnom Penh. Für ihr Überleben und ihre Zukunft kämpft „Friends“, eine private Hilfsorganisation. Durch die Spenden der Ann-Kathrin-Linsenhoff-UNICEF-Stiftung können die Sozialarbeiter noch mehr Straßenkinder betreuen und Pflegefamilien finanziell unterstützen.

Durch das 4. Schafhof-Festival im September 2007 und weitere Aktivitäten sind bislang 669.130 € gesammelt worden.

So können Sie für das Kambodscha-Projekt der Ann-Kathrin-Linsenhoff-UNICEF-Stiftung spenden:

Empfänger: UNICEF Deutschland
Bank Dresdner Bank Köln,
Ktonr. 983041800,
BLZ 370 800 40
Projektnr. 152179 – Kambodscha II



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