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Hunger in Ostafrika

In Ostafrika läuft die UNICEF-Hilfe auf Hochtouren. Allein vergangene Woche sind elf Transportflüge mit dringend benötigten Hilfsgütern in Somalias Hauptstadt Mogadischu angekommen. UNICEF versorgt beispielsweise mangelernährte Kinder mit therapeutischer Zusatznahrung und Medikamenten. Außerdem führt UNICEF Impfkampagnen gegen ansteckende Krankheiten durch und unterstützt die Versorgung mit Trinkwasser in den betroffenen Gebieten. UNICEF richtet auch sichere Spielzonen für Kinder in den Flüchtlingslagern und Notschulen ein. Insgesamt sind über zwölf Millionen Menschen von der Hunger- und Dürrekatastrophe in Ostafrika betroffen. Über eine halbe Million Kinder sind lebensbedrohlich ausgezehrt.

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So hat UNICEF bislang in diesen Ländern helfen können:

Somalia
•    23.300 schwer mangelernährte Kinder in Südsomalia mit Spezialmilch und nahrhafter Erdnusspaste behandelt.
•    107.000 Kinder mit Mais-Soja-Brei versorgt und Mahlzeiten für 25.000 Flüchtlingsfamilien bereitgestellt.
•    13 Krankenhäuser in Südsomalia mit Notapotheken versorgt. So können 130.000 Patienten behandelt werden.
•    72.000 Kinder gegen Masern und Polio geimpft. Die Kinder erhielten auch Vitamin-A-Tabletten zur Stärkung der Abwehrkräfte und        Entwurmungstabletten.
•    Sechs Wassertanks à 10.000 Liter in südsomalische Flüchtlingslager gebracht.


Kenia

•    Über 20.000 schwer mangelernährte Kinder mit Spezialmilch und Erdnusspaste wieder zu Kräften gebracht.
•    Mit der Verteilung von Zusatznahrung an 340.000 Kinder und 27.000 Schwangere und stillende Mütter begonnen.
•    230.000 Kinder gegen Masern und Polio geimpft. Insgesamt sollen bis Ende September fast 530.000 Kinder gegen Masern, Polio, Diphterie, Pertussis und Tetanus geimpft werden. UNICEF wird außerdem 16 Gesundheitsstationen mit Kühl- und Gefrierschränken sowie mit Impfboxen ausstatten.
•    Zwei Gesundheitsstationen an der Grenze zu Somalia mit medizinischem Gerät und Medikamenten unterstützt. So können 10.000 Flüchtlinge drei Monate lang behandelt werden. Zudem plant UNICEF, 16 Wasserstationen entlang der Flüchtlingsroute ins Flüchtlingslager Dadaab einzurichten.
•    In den kommenden Wochen wird UNICEF zusammen mit Partnern sechs Notschulen in Dadaab und 39 Kindergärten einrichten.


Äthiopien

•    10.000 Kartons mit therapeutischer Zusatznahrung sowie  Medikamente für schwer               mangelernährte Kinder bereit gestellt
•    Reparatur von fünf Kühlräumen zur Lagerung von Impfstoffen vorbereitet.
•    Sechs Tanklaster zur Lieferung von Trinkwasser bereitgestellt. Zusätzlich sollen 25.000 Menschen im Flüchtlingslager Kobe durch UNICEF Trinkwasseranschluss erhalten.
•    47 große Zelte für sichere Spielzonen für Kinder zur Verfügung gestellt.


Dschibuti

•    650 schwer mangelernährte Kinder mit Zusatznahrung behandelt und 1.000 Kartons mit Zusatznahrung für die Behandlung von 690 weiteren Kindern bereitgestellt.
•    17.000 Flüchtlinge täglich mit Trinkwasser versorgt.

Link zur Weihnachtsaktion 2011 "Zeit zu teilen"

Link zu UNICEF-TV

Link zu einem Bericht von UNICEF-Mitarbeiterin Alexandra Rosetti, die vom 6. bis 8. August im kenianischen Flüchtlingslager Dadaab war.

 

 



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