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Weltwassertag -

22.03.2010
Weltwassertag -

Der von den Vereinten Nationen zum Weltwassertag erklärte 22. März soll jedes Jahr besonders auf die Bedeutung des Wassers und den Schutz der Wasservorkommen aufmerksam machen, denn:
Wasser ist unser wichtigstes Nahrungsmittel.
Der Weltwassertag 2010 steht unter dem Motto: "Sauberes Wasser für eine gesunde Welt."

 

1,2 Milliarden  Menschen haben immer noch keinen Zugang zu sicherem und sauberem Trinkwasser. Eine gute Wasserqualität ist aber neben der mengenmäßigen Verfügbarkeit der Schlüssel für menschliche Gesundheit und gesunde Ökosysteme.

UNICEF unterstützt Wasserprojekte sowie Aufklärungsprogramme zur Verbesserung der Hygiene in 90 Entwicklungsländern. Nach Schätzungen von UNICEF sterben jedes Jahr 1,5 Millionen Kinder an Krankheiten, die auf verschmutztes Wasser zurückzuführen sind. Insbesondere in Krisen- und Katastrophengebieten wie jetzt in Haiti ist die Seuchengefahr durch unzureichende Hygiene groß.
Allein in Port-au-Prince sind 21 Notlager für über 218.000 Menschen unmittelbar von Überschwemmungen und Erdrutschen bedroht. Insgesamt gibt es über 400 Camps. UNICEF deponiert an verschiedenen Orten im Land Hilfsgüter, um die Bevölkerung zu versorgen, wenn während der Regenzeit Verbindungswege unterbrochen werden.

So hilft UNICEF:

Gegenwärtig versorgt UNICEF in Haiti jeden Tag über 900.000 Menschen mit Tankwagen, Plastiktanks und Verteilstationen mit sauberem Trinkwasser. Rund 2.000 Latrinen wurden in den Notlagern angelegt und Materialien für 5.000 weitere bereitgestellt. UNICEF organisiert auch die Reinigung der Latrinen. Über 65.000 Hygienepakete mit Seife, Eimern und Wasserkanistern wurden zur Versorgung von 327.000 Menschen verteilt. Radiospots klären über hygienisches Verhalten auf. UNICEF hilft auch bei der Reparatur von Wasserwerken, Handpumpen und Leitungen.


Durch das Engagement der Ann-Kathrin-Linsenhoff-UNICEF-Stiftung wurde u.a. eine Wasseraufbereitungsanlage im Irak gebaut und in Kambodscha werden im Kampf gegen HIV/Aids auch die Hygienemaßnahmen gefördert.

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