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Stifterinnen im Porträt

13.10.2010
Stifterinnen im Porträt

Berlin. Noch bis Ende der 1980er Jahre waren die meisten deutschen Stifter männlich. „Wenn sich der heutige Trend fortsetzt, wird Stiften in absehbarer Zeit Frauensache sein“, schätzt Prof. Dr. Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. An rund 60 Prozent der Stiftungsgründungen in Deutschland sind inzwischen Frauen beteiligt. Über mehrere Monate hat die Buchautorin Vera Bloemer 26 Stifterinnen nach ihren Zielen und Visionen, aber auch nach ihren praktischen Erfahrungen und ganz persönlichen Rezepten für eine bessere Welt gefragt. Porträtiert hat sie neben Ise Bosch, Ruth Cornelsen, Liz Mohn und Eske Nannen auch Ann Kathrin Linsenhoff mit ihrer UNICEF-Stiftung für Kinder. Bislang hat die stellvertretende UNICEF-Vorsitzende und Olympiasiegerin im Dressurreiten von 1988 mehr als 3,3 Millionen Euro für Bildungs- und Gesundsheitsprojekte gesammelt. „Große Sprünge für UNICEF“ machen auch ihre vierbeinigen Botschafter – alle Preisgelder der drei Turnierpferde, die mit dem Namenszusatz „UNICEF“ starten, fließen in die Stiftungsarbeit mit ein. „Menschen, die in Not sind, unmittelbar helfen zu können und zu wissen, dass die Spenden dort ankommen, wo sie benötigt werden, ist ein gutes Gefühl“, sagt Ann Kathrin Linsenhoff.

Bloemer, Vera: Stifterinnen: Frauen erzählen von ihrem Engagement – ein Lesebuch.
Bundesverband Deutscher Stiftungen, Berlin 2010. 24,80 Euro.

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