Kinder in Haiti weiter in Gefahr
31.03.2010UNICEF ruft anlässlich der heute beginnenden Haiti-Wiederaufbaukonferenz in New York zu massiven Anstrengungen für die Kinder auf. In Haiti leiden rund 1,5 Millionen Kinder unter den Folgen des Erdbebens vom 12. Januar. UNICEF befürchtet, dass die jetzt beginnende Regenzeit zur Ausbreitung von Krankheiten führen kann.
Das Kinderhilfswerk fordert, bessere Lebensbedingungen für Kinder in den Mittelpunkt der Bemühungen um den Wiederaufbau zu stellen. Um Haiti zu einem besseren Platz für Kinder zu machen, ist langfristig internationale Hilfe notwendig. Kinderschutzsysteme sowie Zugang zu Schulbildung und Gesundheitsdiensten müssen geschaffen werden. Eine Befragung von über 1.000 Kindern ergab jetzt, dass für viele die Rückkehr in die Schule oberste Priorität hat. UNICEF hilft den Menschen in Haiti mit einem umfassenden Nothilfe- und Wiederaufbauprogramm. Schwerpunkte sind der Kampf gegen Hunger und Unterernährung bei Kindern, der Schutz der Kinder vor Ausbeutung und Gewalt und die Einrichtung von Kinderzentren und Notschulen.
Die Ann-Kathrin-Linsenhoff-UNICEF-Stiftung engagiert sich für die Kinder in Haiti mit dem Projekt "Schule in der Kiste" und hat jetzt ein zusätzliches Nothilfe-Spendenkonto für Haiti eingerichtet. Helfen Sie mit - Spenden Sie online...



