Höhen und Tiefen in der Kür von Sterntaler-Unicef
Sie begann etwas stürmisch, unsere Kür, und das war mein Fehler: Ich hielt direkt am Lautsprecher, um das Zeichen für den Beginn der Musik zu geben, und das hat Sterntaler-Unicef irritiert.
Er sprang im Galopp los und hat mich auch in den Pirouetten nicht an sich gelassen. Trotzdem bin ich zufrieden, denn er hat sich im Laufe der Prüfung wieder gefangen und zeigte phänomenale Trabverstärkungen und sehr gute Piaffen und Passagen. Mit 69.900 Prozent sprang nur Rang 14 heraus. Der Sieg ging erneut an Jan Brink auf Björsells Briar, sie erzielten 82.700 Prozent vor Anky van Grunsven, die mit Keltec Salinero 81.525 Prozent erhielt.
Sternaler-Unicef ist ein hoch talentiertes Pferd und er muss sich einfach auch an schwierige Atmosphären gewöhnen. Das kann er nur, indem wir das auf Turnieren üben - zu Hause kann ich eine solche Stimmung nicht schaffen.
Jetzt bekommt er aber erst einmal absolute Ruhe und Pause. Er darf sich voll entspannen, denn das hat er sich wirklich verdient: Schließlich hat er in seiner ersten Grand-Prix-Saison sehr viel geleistet.



