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Hilfe muss massiv verstärkt werden

25.07.2011
Hilfe muss massiv verstärkt werden

Rom. UNICEF ruft dazu auf, die Hilfe für Kinder in Ostafrika massiv zu verstärken. UNICEF-Direktor Anthony Lake richtete einen dringenden Hilfsappell an die Teilnehmer eines Treffens der Vereinten Nationen in Rom: „Dies ist eine Hungersnot der Kinder. Wir müssen sofort handeln, jeder Tag kann den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Auch angesichts einer Hungersnot, die Millionen betrifft, zählt jedes einzelne Leben.“

Lake rief dazu auf, die unmittelbare Hilfe zu verstärken und den Familien auch langfristig zu helfen. In Somalia, Äthiopien, Kenia und Dschibuti sind bereits über 2,3 Millionen Kinder akut mangelernährt. Über 500.000 Mädchen und Jungen sind so ausgezehrt, dass nur sofortige Behandlung ihr Leben retten kann. In einigen von Hungersnot betroffenen Regionen von Lower Shabelle in Somalia sterben von 10.000 Menschen bereits 13 bis 20 pro Tag.

UNICEF weitet seine Hilfe deshalb massiv aus: Am Dienstag wird ein weiterer Hilfsflug in Nairobi erwartet. Er enthält Medikamente und medizinischen Bedarf, Notapotheken, Hebammenausstattung sowie Zucker-Salz-Mischung zur Behandlung von Durchfall. Insgesamt benötigt UNICEF für die Nothilfe in der Region bis Ende des Jahres nach jüngster Schätzung rund 300 Millionen Dollar.

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