Förderantrag für Erstes Schulnetzwerk für Kinderrechte genehmigt
18.05.2010Frankfurt. Der Startschuss für das erste regionale Schulnetzwerk für Kinderrechte in der Region Hessen/Rhein-Main ist gefallen. Heute wurde der Förderantrag, den die Ann-Kathrin-Linsenhofff-UNICEF-Stiftung als Projektträger bei der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main eingereicht hat, genehmigt.
Mit dem umfangreichen Projekt wollen UNICEF und die Ann-Kathrin-Linsenhoff-UNICEF-Stiftung einen Beitrag dazu leisten, dass Kinder, Lehrkräfte und Eltern die Kinderrechte kennenlernen und leben. Das bedeutet: Alle Kinder wissen über ihre Rechte Bescheid und übernehmen selbst Verantwortung dafür, dass sie an ihrer Schule und darüber hinaus umgesetzt werden. Toleranz, Chancengleichheit und Vorrang des Kindeswohls – wichtige Grundgedanken der Kinderrechtskonvention – werden so fest im Schulalltag verankert.
Zehn „Modellschulen für Kinderrechte“ (3. bis 6. Klasse) in der Region Rhein-Main arbeiten von August 2010 bis August 2012 in einem regionalen Netzwerk zusammen, mit der Aufgabe, die „Rechte der Kinder“ in ihr Schulprofil zu integrieren. Ziel des Projekts ist es, innerhalb von zwei Jahren Standards für kindergerechte Schulen zu erarbeiten.
Das Schulnetzwerk für Kinderrechte wird von einem Fachbeirat unter Leitung von Prof. Lothar Krappmann, gewähltes Mitglied im UN- Kinderrechteausschuss, begleitet. Hessens Kultusministerin Dorothea Henzler hat bereits zugesagt, die Schirmherrschaft für das ambitionierte Projekt zu übernehmen. Die Auftaktveranstaltung findet im August auf dem Schafhof statt.



