Fast wie bei der Tour de France
Radfahren kann schon anstrengend sein, aber was tut man nicht alles für den guten Zweck. So wurde auch in diesem Jahr der Frack gegen das Radrenn-Trikot getauscht und feste in die Pedale getreten. Auch wenn es nicht die Tour de France, sondern die Tour der Hoffnung war. Und bei diesem Radrennen geht es nicht um das Gelbe Trikot - hier radeln Menschen um Spendengelder für krebskranke Kinder zu sammeln. Ich bin den Prolog, also die Eröffnungsetappe mitgefahren und muss gestehen, dass ich die 35 Kilometer doch ganz schön in den Beinen gespürt habe. Ist doch etwas anderes, im Fahrrad-Sattel als im Dressur-Sattel zu sitzen. Aber die Mühe aller 211 Beteiligten, die insgesamt vier Tage und 345 Kilometer unterwegs waren, hat sich gelohnt: 941.000 Euro sind so für die Kinderkrebshilfe zusammen gekommen!!!! Diese Leistung war dem Internationalen Olympischen Komitee sogar eine Auszeichnung wert. Wenn auch nur in symbolischer Form, ist diese Urkunde sicherlich auf ihre Art genauso viel wert, wie mein "echtes" Mannschaftsgold aus Seoul.



