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Fair Play wie es besser nicht geht!

Die Enttäuschung darüber, dass die schwedische Dressurmannschaft trotz Punktgleichheit mit dem spanischen Team keine Bronzemedaille gewinnt, hat hohe Wellen geschlagen.

Nur aufgrund eines Jahrzehnte alten Paragraphen hatte das schwedische Team das Nachsehen. Dieser besagt, dass bei Punktgleichheit das bessere Ergebnis des dritten Mannschaftsreiters über die Medaillenvergabe entscheidet. Eine Regelung, die noch nie in der Geschichte des Dressursports zur Anwendung kam und die nun alle Beteiligten entsetzt.
In spontanen Gesprächen mit Mariette Whithages, der Vorsitzenden des FEI-Dressurausschusses, und dem Generalsekretär des Weltreiterverbandes, Bo Helander, wurde nach Lösungen gesucht. Wie jedes Regelwerk sieht auch die FEI "Gummiparagraphen" und Ausnahmeregelungen vor. In Abstimmung mit dem spanischen Team wurde vereinbart, dass die Spanier auf die Medaille verzichten, falls die punktgleichen Schweden keine Medaille bekommen. Der spanische Nationaltrainer Jean Bemelmans: "Wir sind alle Sportler und dieser Paragraph im Reglement ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit. Selbstverständlich setzen wir uns dafür ein, dass die Schweden gemeinsam mit uns Bronzemedaillengewinner werden."
Die Turnierleitung sagte begeistert zu, so dass heute im Anschluss an die Siegerehrung des Grand Prix Special, der zweiten Entscheidung für die Einzelmedaillen, die verdiente Ehrung der schwedischen Reiter stattfindet.

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