Eindrücke aus Haiti
07.03.2010„Das Leben funktioniert nur vordergründig. Dahinter verbergen sich Angst, Trauer und verzweifelte Hoffnung, dass die Haitianier jetzt nicht wieder allein gelassen werden“, so schildert Rudi Tarneden, der Sprecher von UNICEF Deutschland die Eindrücke von seiner Informationsreise nach Haiti. „Wie soll hier eine bessere Zukunft entstehen? Schon vor dem 12. Januar waren Armut und Verzweiflung allgegenwärtig. Jedes zweite Kind ging nicht zur Schule.“
UNICEF hat begonnen den Schulunterricht für 500.000 Kinder zu organisieren, denn schätzungsweise 80 Prozent aller Schulen im Westen Haitis wurden zerstört. Die Kinder werden vorerst in Großzelten unterrichtet und alles, was sie und die Lehrer an Material dafür brauchen, kommt direkt zu ihnen durch die „Schule in der Kiste“ – einem weltweit bewährten Bildungsprojekt von UNICEF. Eine Kiste ist gefüllt mit Schulheften, Stiften, Radiergummis, Schiefertafeln, Schultaschen...eben allem, was benötigt wird, um einen Basis-Unterricht für 40 Kinder gestalten zu können.
Die Ann-Kathrin-Linsenhoff-UNICEF-Stiftung fördert seit Jahren „Schule in der Kiste“ und kann mit Ihrer Spende den Kindern auf Haiti die Chance geben, wieder zu lernen.
Helfen auch Sie mit Ihrer Spende - ganz einfach online unter dem Stichwort „Schule in der Kiste“. Vielen Dank!
Link zum Thema: So hilft UNICEF auf Haiti
Den ausführlichen Reisebericht von UNICEF-Pressesprecher Rudi Tarneden finden Sie hier:



