Ein sehr guter sechster Platz beim Weltcup-Finale
Zum dritten Mal beim Finale dabei und erneut unter den besten Zwölf, das ist schon ein Erfolg für sich.
Doch den größten Grund zur Freude lieferte Wahajama-Unicef. Unsere schwarze Schönheit hat alle Lektionen der neuen und technisch anspruchsvollen Kür super absolviert. Die Pirouetten haben geklappt und auch in den Piaffen ist sie bei mir und am Bein geblieben. Die schwierigen Elemente, wie aus der Traversale im Außengalopp auf die Zirkellinie und daraus in die Pirouette gegen die Bewegungsrichtung, sind schon wirkliche Höhepunkte. Dazu haben wir auf der Mittellinie einige Überraschungen zu bieten gehabt. Denn nach dem starken Trab ist im allgemeinen Schluss. Wir gehen aber nochmal in die Piaff-Pirouette, legen erneut zu und drehen uns nochmals. Dann einhändig zurück. Und Wahajama-Unicef blieb die ganze Zeit bei der Sache. Am Ende wurde es Platz sechs mit 76.75 Prozent. Wahrscheinlich hat der Grand Prix da noch etwas nachgewirkt. Die Richter sind dann gerne mal etwas zurückhaltender, wenn es in der "Vorrunde" nicht ganz nach Plan lief. Aber egal, wir sind hochzufrieden. Gewonnen wurde das Weltcup-Finale von Lokalmatadorin Anky van Grunsven mit Salinero und 87.75 Prozent. Damit hat sie den Titel zum achten Mal erritten. Rekord! Auf Platz zwei kam Isabell Werth mit ihrem Youngster Warum Nicht. Die Beiden bekamen 81.15 Prozent - ebenfalls neuer persönlicher Rekord für das Paar. Die dritte Deutsche, Ellen Schulten-Baumer, hatte leider etwas Pech. Ihre Stute Donatha S war in Amsterdam nicht in ihrer gewohnten Form und durch einige Fehler wurde es dann nur Platz Elf.



