Ein lachendes und ein weinendes Auge!
Renoir-Unicef verabschiedet sich mit einem Sieg im Piaff-Förderpreisfinale.
Zum zweiten Mal hat Matthias Rath am Piaff-Förderpreis-Finale in Stuttgart teilgenommen und zum zweiten Mal konnte er es auch gewinnen. Nach der etwas matten Einlaufprüfung, in der Renoir-UNICEF nicht ganz zog (66 Prozent, Platz Fünf) konnten sich die Beiden heute deutlich steigern. Bis darauf, dass sie zwei Einerwechsel unterschlagen haben, klappte alles andere sehr gut: 68,54 Prozent reichten, um sich in dem Finale gegen die Konkurrenz der bis 25-jährigen Grand Prix-Reiter durchzusetzen.
Trotz des tollen Erfolges flossen bei der Siegerehrung auch einige Tränen. Besonders bei Pfleger Patrick, denn der Auftritt in der Schleyerhalle war der letzte für Renoir-UNICEF. Der gutmütige Riese, mit dem Ann Kathrin Linsenhoff 2002 in Jerez Mannschafts-Weltmeisterin wurde, wird in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet und darf ab nächstem Jahr dem Nachwuchs auf den Schafhof-Weiden über sein langes Sportlerleben erzählen.
Während Renoir-UNICEF das sportliche Parkett verlässt, bereitet sich sein Boxennachbar Triviant langsam auf seinen ersten Einsatz vor. Das ehemalige P.S.I.-Auktionspferd war in Stuttgart mit zum Training und verzauberte jetzt schon die Anwesenden mit seinem Auftreten. Denn neben viel Bewegungsqualität hat der Holländer auch ein absolutes Talent für Piaff- und Passage. Wenn alles gut geht, ist er 2008 wieder in Stuttgart dabei. Dann vielleicht aber nicht nur zum Training, sondern wie Renoir-UNICEF als Piaff-Förderpreis-Finalist. Mal sehen...



